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Prickeln

Immer wieder höre ich von schwerkranken Frauen,

dass sie gerne ein "Sekterl" getrunken haben.

Das Prickeln im Glas,

die Erinnerung an die Gesellschaft mit den Freunden,

bringt direkt ein Leuchten ins Gesicht.

Wenn es der Zustand erlaubt,

können sie gerne ein paar Schluckerl Sekt haben.

In einer Sektflöte,

so wie früher,

und

wie es sich gehört.

Meist bleibt es beim Ansehen.

Das Prickeln des Sektes begeistert.

Sterbenden ein bißchen Freude zu schenken,

noch dazu mit prickelndem Sekt -

wunderbar und lebendig.

Ich möchte das auch einmal.



Wer nur in die Grube schaut, sieht keinen blauen Himmel.

D.h., wer immer ans Sterben denkt, hat keine Freude am Leben.

Deutsches Sprichwort

© 2018 Andrea Dorfwirth

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